Trainer unterstützt beim Hanteltraining

Fitnessstudio oder Homestudio: Wo trainierst du besser?

Fitness- vs. Homestudio

Wo trainierst du besser?

 

Geselliger Typ oder einsamer Wolf? Voller Service oder volle Personalisierung? Beste Betreuung oder völlige Freiheit? Mach bei Hervis den Check, in welchem Team du spielst: Fitnessstudio oder Homestudio. Aber Achtung – in diesem Post könnte ein Hauch Ironie enthalten sein!

#teamfitnessstudio

 

Das Fitnessstudio ist besser eingerichtet als dein Wohnzimmer, du kennst alle Trainer schon beim Namen, und den Weg zum Spint findest du blind? Dann bist du wohl der Cristiano Ronaldo im #teamfitnessstudio. Doch hast du dir mal genauer Gedanken darüber gemacht, was du da eigentlich tust?

Training im Fitnessstudio: die Vorteile

  • Man trainiert so diszipliniert wie nirgendwo anders

Schließlich sind immer einige Augenpaare auf dich gerichtet – denkst du zumindest. Der innere Schweinehund wird brav vor der Tür des Studios abgesetzt und ist dir während deiner Session nicht im Weg. Du gibst Tag für Tag dein Bestes und zeigst dich von deiner fittesten Seite. Trainingserfolg ist da fast garantiert. Ein großer Pluspunkt für alle, die zu Hause dann doch in Sportklamotten vor dem Fernseher landen würden. Ein (nicht ganz unerheblicher) „Anreiz“ ist die monatliche Gebühr im Fitnessstudio. Bist du dann auch noch im Premium-Segment unterwegs, motiviert der Blick auf die Monatsrechnung noch einmal zusätzlich.

  • Es ist einfach, mit Freunden oder in der Gruppe zu trainieren

Viel Platz, eine breite Auswahl an Geräten und am Ende ein (Protein-)Drink an der Bar: Das Fitnessstudio ist wie gemacht dafür, mit Freunden gemeinsam zu trainieren. Wenn du dann auch noch fixe Trainingstage vereinbarst, bekommst du Extrapunkte für Disziplin.

  • Die Auswahl ist fast grenzenlos

Je nachdem, wo du trainierst – denn auch dabei gibt es ganz unterschiedliche Varianten vom EMS-Training bis zur Low-Budget-Version –, hast du im Fitnessstudio irrsinnig breite Auswahlmöglichkeiten. Bei Kraft- und Cardiogeräten hast du sogar so viele Optionen, dass du bestimmt einen vollen Monat brauchst, um sie alle auszutesten: Crosstrainer und Laufbänder, Seitenhebemaschinen und Schrägbänke, Kurzhantelständer und diverse Hantelscheiben sind nur ein paar davon.

Crossfit-Fitnessstudios sind weit verbreitet

Mittlerweile gibt es zahlreiche Crossfit-Studios in fast allen Städten

 

  • Ein Trainer ist nur für dich da

Zumindest während der Dauer deines Trainings. Wenn du noch ganz neu in das Thema Fitness einsteigst, ist es durchaus ratsam, mit Trainern an den Geräten zu arbeiten. Nur so stellst du sicher, dass du deine Übungen richtig absolvierst und damit keinen Schaden für deine Gesundheit anrichtest.

  • In den Kursen legst du dich so richtig ins Zeug

Beim Zumba, Aerial Yoga oder Bauch-Beine-Po-Training genießt du die Energie einer Gruppe gleichschwingender Körper. Klingt seltsam? Ist es gar nicht! Die meisten Fitnessstudios im gehobenen Preissegment sind ganz weit vorne, wenn es um neue Trainingstrends geht. Wer einmal erlebt hat, wie motivierend es sich zu Musik und unter gut gelaunter Anleitung trainiert, will nie mehr darauf verzichten.

Trainer unterstützt beim Hanteltraining

Im Fitnessstudio sind Trainer nicht weit, die dich tatkräftig unterstützen

Training im Fitnessstudio: die Nachteile

Liebe Fitnessstudio-Fans, ihr müsst jetzt ganz stark sein! Denn nun geht es um die dunkle Seite des zweiten Wohnzimmers. Abturner Nummer eins ist wohl die mühsame Anfahrt ins Studio. Nicht jeder hat das Glück, gleich um die Ecke seiner Lieblingslocation zu wohnen. Auch der Kostenfaktor ist kein unwichtiger. Vor allem, wenn du gerne minimalistisch trainierst und mit dem Gewicht deines eigenen Körpers arbeitest, steht die monatliche Gebühr im Studio in keinem Verhältnis zu einem einfach eingerichteten Homestudio. Oder dem Park um die Ecke. Und den letzten Punkt kennt wohl jeder: Der Bizeps des Trainingsnachbarn ist viel größer als der eigene, die Bauchmuskeln sind viel definierter und die Neue hat viel schickere Trainingsleggings! Zu beobachten und selbst beobachtet zu werden, sind im Fitnessstudio wirklich nicht jedermanns Sache. Vergleiche sind vorprogrammiert!

Training im Homestudio: die Vorteile

  • Du trainierst genau dann, wann du willst

Voraussetzung ist natürlich, dass du willst! Beim Training im Homestudio bist du weder an Öffnungszeiten noch an lange Autofahrten oder Umwege gebunden. Eine Trainingseinheit früh morgens, noch bevor der erste Hahn kräht? Kein Problem! Oder spät nachts, wenn andernorts die Club-DJs ihr Bestes geben? Nur zu! Dein Homestudio ist immer für dich da, zu jeder Tag- und Nachtstunde. Von der wohl besten Lage ganz zu schweigen …

  • Die Regeln sind nur deine eigenen

Beim Training zu Hause bist du an keinerlei Vorschriften gebunden, wie sie manchmal im Fitnessstudio gelten. Trainiere also ruhig im Muskelshirt oder gar oben ohne. Nimm deine eigenen Getränke mit oder jausne während der Trainingseinheiten. Es wird dich niemand deswegen verwarnen. Wie angenehm!

2-kg-Hanteln im Homestudio

Oft braucht es im Homestudio nicht mehr als ein hochwertiges Hantelset

 

  • Lästiges Warten erübrigt sich im Homestudio

Daheim trainierst du genau so, wie es in deinem Trainingsplan steht – und das noch dazu ganz ohne Wartezeiten. Denn es gibt niemanden, der die Beinpresse vor dir belegt, sich damit Zeit lässt oder einfach sein Handtuch auf dem Gerät vergisst, während er sich einen Shake holt.

  • Fürs Training bleibt das Auto zu Hause

Genauso wie du! Wenn dich und das Homegym nur noch ein kurzer Spaziergang über den Flur trennt, sollten Ausreden wie „Ich stand im Stau“ oder „Ich habe keinen Parkplatz gefunden“ der Vergangenheit angehören. Man könnte fast sagen, du schonst die Umwelt, weil du ab sofort zu Fuß ins Training gehst.

  • Einsamkeit ist manchmal eine Tugend

Oder anders formuliert: Manchmal ist es ganz gut, seine Ruhe zu haben. Wer grundlegend gerne auf Gesellschaft verzichtet oder einfach nicht bei der letzten Wiederholung von 20er Kniebeugen, schweißnass und keuchend, beobachtet werden will, hat‘s im Homestudio definitiv einfacher. Du überschreitest deine Grenzen weniger, weil du dich seltener mit anderen vergleichst. Und du darfst einfach so sein, wie du willst – beispielsweise im müffelnden Outfit trainieren, das schon seit letzter Woche im Homestudio hängt.

Training im Home-Gym: die Nachteile

So gerne du auch ein Homestudio einrichten würdest, auch das hat seine Schattenseiten. Die spürbarste ist wohl der finanzielle Aspekt. Legst du Wert auf Qualität und möchtest du neben den Basics wie freien Gewichten ein paar Maschinen und Geräte haben, sollte dein Geldbeutel prall gefüllt sein. Und: Voraussetzung ist natürlich genügend Platz. Sechs bis neun Quadratmeter sind für ein puristisch eingerichtetes Homestudio mindestens nötig – ohne Maschinen oder Geräte gerechnet. Wer im Homestudio trainiert, läuft außerdem Gefahr, die Geräte falsch zu nützen oder zu einseitig zu trainieren.

Und jetzt du: Bist du #teamfitnessstudio oder #teamhomestudio? Lass uns an deiner Erfahrung in der Hervis-Community teilhaben!

Über den Autor:

Ich mache mein ganzes Leben lang liebend gerne Sport und da dachte ich mir, warum nicht einfach mein Hobby zum Beruf machen?! So kam ich zum Sportstudium. Ich habe viel im Fitnessstudio und auch als Personal Trainerin gearbeitet. Da mich aber noch so viel mehr interessiert, habe ich beschlossen auch noch einen Sportmanagement Master zu machen. Und da bin ich nun, auf meinem Weg in die seriöse Berufswelt erzähle ich euch, mit was ich mich so beschäftige und was ich unbedingt mit euch teilen möchte.

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